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Giuseppe CulicchiaKnapp daneben(dtv) |
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| Walter ist 21, hat sein Abitur in der Tasche und keine Ahnung,
was er in der italienischen Gesellschaft verloren hat. Sicher ist nur, daß
er weder den Militärdienst ableisten möchte, noch ein Lohnsklave bei Fiat
werden will. Also verweigert er erst mal und schreibt sich in der Wartezeit
an der Uni für ein paar Philosophiekurse ein. Zuhause geht ihm sein Vater
auf die Nerven. Ständig von dumpfen Gameshows zugedröhnt schnautzt der Walter
an, endlich etwas aus seinem Leben zu machen, beispielweise eine Karriere
bei Fiat.
Um es kurz zu machen: Walter ist ein Verlierer und ein Außenseiter. Keine Frau, keinen Plan und keine Perspektive. Geht eben alles knapp daneben. Muß schon hart gewesen sein, im Italien der achziger Jahre jung zu sein. Aber fühlen wir uns nicht alle ab und zu so richtig Walterlike? Vieles was passiert ist absoluter Blödsinn und nur mit Sarkasmus zu ertragen. Deswegen ist es immer wieder schön ein Buch zu lesen, in dem der tägliche Irrsinn vorgeführt wird. Nur leider leider ist das Buch viel zu kurz. Das Ganze hätte ein Volltreffer werden können. Aber auch das ging knapp daneben.
Giuseppe Culicchia
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